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Herzlich willkommen auf Oldtimerlexikon.de

Oldtimerlexikon.de ist das große interaktive Nachschlagewerk für Fans alter Automobile. Hier finden Sie Erläuterungen zu zahlreichen Ausdrücken aus der Welt der Oldtimer und können selber Begriffe eintragen. Viel Spaß mit Oldtimerlexikon.de!

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Beginnend mit «K» konnten 20 Entsprechungen gefunden werden

KAD

KAD steht für die Oberklassebaureihe von Opel, die aus den Modellen Kapitän, Admiral und Diplomat bestand. Die erste Baureihe (KAD A) wurde von 1964-1968 gebaut, die zweite Baureihe (KAD B) von 1969-1977. Der Opel Kapitän war jeweils die einfache Basisversion, der Opel Diplomat das Topmodell, das als einziges auch mit V8-Motor erhältlich war. Der Opel Admiral war das mittlere Modell. Den Diplomat A gab es auch als Coupe. Es wurde nur 304 mal gebaut und ist heute entsprechend gesucht. Während die KAD-A-Modelle sich äußerlich sehr ähnelten, gab es bei den KAD-B-Modellen unterschiedliche Scheinwerfer und Rückleuchten. Fotos von Opel Kapitän, Opel Admiral und Opel Diplomat finden Sie auf Oldtimer.net.

Kamei

Kamei war einer der ersten Tuner in Deutschland. Legendär ist das 1953 präsentierte Kamei Tiefensteuer. Das große Geschäft mit Tuning-Anbauteilen machte Kamei erst in den 70er und 80er Jahren.
mehr über Kamei.

Kardanantrieb

Beim Kardanantrieb wird die Kraft über eine Welle auf die Antriebsräder übertragen. Das erste Auto mit Kardanantrieb war 1898 die Voiturette von Renault. Erst gegen 1910 setzte sich der Kardanantrieb gegen die bis dahin üblichen Antriebsketten durch.

Karmann

Karmann in Osnabrück ist seit 1901 eine der bekanntesten Karosseriebaufirmen. Neben zahlreichen Karosserien für verschiedenste Hersteller wurde Karmann besonders durch den Bau der Karmann Ghia Coupes für VW bekannt. mehr »

Karosserie

Als Karosserie bezeichnet man bei alten Fahrzeugen das Auto abzüglich Fahrgestell, also den Aufbau des Wagens. Anfänglich bestanden die Karosserien noch aus Holz und Lederbespannung oder einem Holzgerüst, das mit Blechteilen versehen wurde. Karosserien in Ganzstahlbauweise kamen in den 20er Jahren mit Ambi-Budd aus den USA nach Deutschland. Mehr zum Thema Karosserie auf kfz-handwerk.de

Katalysator

Katalysatoren im Automobilbau werden zur Reinigung der Abgase benötigt. Erstes Auto mit Katalysator war ein Volvo 240. Die Nachrüstung eines Katalysators ist bei vielen Oldtimern möglich.

Kaufvertrag

Der Kaufvertrag ist ein extrem wichtiges Schriftstück beim Kauf / Verkauf eines Oldtimers. Es dokumentiert die neuen Besitzverhältnisse und kann bei Reklamationen hilfreich sein.
mehr zum Thema Kaufvertrag.

Kennzeichen für Oldtimer

Bei der Zulassung eines Oldtimers hat man die Wahl zwischen verschiedenen Kennzeichen. Ob H-Kennzeichen, Saisonkennzeichen, normales Kennzeichen oder rotes 07er-Kennzeichen: alle haben ihre Vor- und Nachteile. Das günstigste Kennzeichen hängt auch vom Hubraum ab.
Mehr zum Thema Kennzeichen für Oldtimer.

Kleinschnittger

Der Kleinschnittger F 125 war ein offener Kleinwagen mit 125ccm-Motor. Er wurde von 1950 bis 1957 etwa 2000 mal gebaut.
Fotos von Kleinschnittger Oldtimern.

Knight-Motor

Knight-Motoren werden auch als Schiebermotoren bezeichnet. Sie hatten statt Ventilen Schieberbuchsen (Schieberventile). Knight-Motoren galten seinerzeit als zuverlässiger und laufruhiger als Motoren mit Ventiltrieb. Wegen ihres begrenzten Drehvermögens kamen sie etwa Mitte der 20er Jahre aus der Mode.

Knudsen-Taunus

Die markante Front des Ford Taunus führte zum Spitznamen Knudsen-Taunus, nach ihrem Formgeber, dem damaligen Designchef Bengt Knudsen. Der Kunudsen-Taunus wurde von 1970 bis 1975 gebaut und brachte es auf etwa 1,1 Millionen gebaute Exemplare.
Fotos vom Knudsen-Taunus.

Komenda

Der Österreicher Erwin Komenda (1904-1966) war der Designer desVW Käfers. Außerdem war er für die Karosseriekonstruktion der Modelle Porsche Typ 60 K10 (Berlin-Rom-Wagen), Kübelwagen, Cisitalia-Rennwagen, Porsche 356, Porsche 550 Spyder und Porsche 911 verantwortlich. Auch das Porsche-Wappen ist ein Entwurf von Erwin Komenda. Über 100 Patente wurden auf seinen Namen angemeldet, darunter viele im Bereich Kunststoffaufbauten. mehr »

Komissbrot

Die eigentümliche Form des Hanomag 2/10 PS, die an einen Brotlaib erinnerte, brachte ihm den Spitznamen Komissbrot ein. Der Hanomag 2/10 PS war sehr beliebt und wurde 15.775 mal gebaut. Damit ist der Komissbrot hinter dem Hanomag Rekord das erfolgreichste Modell von Hanomag. Das Fahren mit dem zentralen Scheinwerfer war ab 1931 übrigens verboten, die Hanomags mussten also auf zwei Scheinwerfer umgerüstet werden.
Fotos vom Hanomag Komissbrot.

Kompressor

Kompressoren dienen der Leistungssteigerung, indem sie die Verbrennungsluft komprimieren. Mehr Luft kann mit mehr Kraftstoff im gleichen Hubraum mehr Leistung erzeugen. Es gibt verschiedene Arten von Kompressoren. Zu den bekanntesten Fahrzeugen mit Kompressor gehören die Kompressor-Modelle von Mercedes aus den 30er Jahren. mehr Infos.

Königswelle

Die Königswelle ist eine Welle zwischen Kurbelwelle und Nockenwelle. Die Königswelle gilt als sehr robust und zuverlässig, aber auch relativ teuer. mehr »

Kontra-Motor

Als Kontra-Motor bezeichnete Carl Benz Motoren, die ansonsten Boxermotor oder Flachmotor genannt wurden.

Kreiskolbenmotor

siehe Wankelmotor.

Kühlerfigur

Kühlerfiguren wurden mit zunehmender Bedeutung des Kühlergrills als Designelement immer beliebter. Neben den Kühlerfiguren bestimmter Marken (z.B. der Stern bei Mercedes) gab es viele individuell gestaltete Kühlerfiguren, die den Nachfülldeckel verzierten.
mehr über Kühlerfiguren.

Kurvenlicht

Als Kurvenlicht bezeichnet man Scheinwerfer, die speziell die seitlichen Bereiche vor dem Auto ausleuchten. Zu diesem Zweck sind die Scheinwerfer über Seilzug oder Gestänge mit der Lenkung verbunden. Bei einem Lenkeinschlag bewegen sich die Scheinwerfer dann analog zum Einschlag der Vorderräder und leuchten in Kurven hinein. Erste Autos mit Kurvenlicht waren der Cadillac Typ 57 von 1918 und der ab 1930 gebaute Cadillac 16 V. Auch bei Tatra gab es bereits 1935 das Kurvenlicht. Erstes Großserienfahrzeug mit Kurvenlicht war der Citroen DS (ab 1955).

Kurzhauber

Als Kurzhauber werden gemeinhin die Lkw bezeichnet, die ab 1959 gebaut wurden. Zuvor waren in Deutschland Lkw mit langen Motorhauben normal. Ab 1959 galten jedoch neue Gesetze, die eine bessere Raumökonomie zugunsten vergrößerter Ladeflächen vorschrieben. Also mussten die Lkw kurze Hauben haben. Prominentester Kurzhauber dürfte der Mercedes-Benz L 322 sein. Er wurde damals in drei Gewichtsklassen und diversen Modellvarianten gebaut. Erst 1996 stellte Mercedes-Benz die Produktion des besonders im Ausland beliebten Kurzhaubers ein.