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Herzlich willkommen auf Oldtimerlexikon.de

Oldtimerlexikon.de ist das große interaktive Nachschlagewerk für Fans alter Automobile. Hier finden Sie Erläuterungen zu zahlreichen Ausdrücken aus der Welt der Oldtimer und können selber Begriffe eintragen. Viel Spaß mit Oldtimerlexikon.de!

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Beginnend mit «W» konnten 19 Entsprechungen gefunden werden

Wabenkühler

Ein Wabenkühler (auch Bienenwabenkühler) besteht aus wasserumflossenen sechseckigen Röhrchen, durch die die Kühlluft hindurchstreichen kann. Weil die Wärme besser abgeleitet wurde als beim zuvor üblichen Schlangenrohrkühler, wurde mit dem Wabenkühler eine deutliche Leistungssteigerung der Motoren möglich.

Wanderer

Wanderer baute erst Motorräder und ab 1911 solide Kleinwagen für den schmalen Geldbeutel, das sogenannte Püppchen mit zwei hintereinander angebrachten Sitzen. Danach gab es eine große Vielfalt an Modellen. Auch gute Verkäufe konnten nicht verhindern, dass Wanderer 1932 Teil der Auto Union wurde. Die letzten Wanderer der Baureihe W24 wurden 1940 gebaut.

Wankel

Felix Wankel (1902-1988) war ein Maschinenbauingenieur. Er erfand den Wankelmotor, der dank Kreiskolben sehr ruhig läuft und weniger bewegliche Teile hat als Hubkolbenmotoren. Erstes Auto mit Wankelmotor war der NSU Wankel Spider.
mehr über Felix Wankel.

Wankelmotor

Der Wankelmotor wurde von Felix Wankel erfunden. Der Wankelmotor wird auch als Kreiskolbenmotor bezeichnet, denn sein Kolben dreht sich um die eigene Achse . Beim Wankelmotor laufen im Brennraum mehrere Arbeitstakte gleichzeitig ab. Wankelmotoren sind sehr kompakt und drehfreudig, verbrauchen aber viel Öl und Kraftstoff. Bekannteste Auto mit Wankelmotor sind der NSU Wankel Spider und der NSU Ro 80 sowie der Mazda RX 7. Auch Mercedes-Benz experimentierte mit dem C-111 am Wankelmotor herum.

Wartburg

Der Markenname Wartburg taucht erstmals 1898. Der Wartburg war das erste Auto der Fahrzeugfabrik Eisenach, dem dritten deutsche Autohersteller. 1930/31 bekam ein in Eisenach gebautes BMW-Modell den Modellnamen Wartburg. Am bekanntesten sind die Wartburg, die zu DDR-Zeiten ab 1956 produziert wurden. Der Wartburg war nach dem Trabant das am besten verkaufte Automobil der ehemaligen DDR. Gemessen an westdeutschen Standards war auch er eher anspruchslos, wegen seiner Modellvielfalt und Größe aber sehr beliebt.
mehr über Wartburg.

Weber

Weber ist ein italienischer Hersteller von Vergasern. Das Unternehmen wurde 1922 gegründet und machte sich mit seinen Vergasern besonders im Rennsport einen guten Namen.

Weißwand-Zierringe

Weißwand-Zierringe sind die preiswerte Alternative zum Weißwandreifen mit aufvulkanisiertem Weißwandring. Je nach System ist zu prüfen, ob die Weißwand-Zierringe eine ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis) haben oder nur für Ausstellungszwecke taugen. Bleiben solche wirklich nur zur Zierde gedachten Weißwand-Zierringe auch beim Fahren am Auto, kann die Reifenflanke aufscheuern. Im Extremfall droht ein Reifenplatzer.
Anbieter von Weißwand-Zierringen.

Weißwandreifen

Weißwandreifen haben statt der klassischen schwarzen Reifenflanke einen mehr oder weniger breiten weißen Streifen auf der Reifenaußenseite. Der Streifen ist aufvulkanisiert. Weißwandreifen finden sich zumeist bei eleganten Oldtimern und werten die edle Optik zusätzlich auf. Die ersten Weißwandreifen gab es 1920. Als Alternative zum Weißwandreifen mit aufvulkanisiertem weißen Gummi werden Reifen oft auch mit Weißwand-Zierringen versehen.

Weltkugel-Taunus

Als Weltkugel-Taunus wurde der erste Taunus mit Ponton-Karosserie (1952-1958) genannt. Den Namen verdankte er einem kleinen Emaille-Globus über dem Kühler. Fotos vom Weltkugel-Taunus.

Wendax

Wendax war ein Motorrad- und Autohersteller mit Sitz in Hamburg. In den 30er Jahren wurden Motorräder und dreirädrige Transporter gebaut. 1949 präsentierte Wendax den Sportwagen Wendax Aero. Er hatte einen Mittelmotor mit zwei Zylindern und wahlweise 400 oder 700 ccm. 1950 präsentierte Wendax dann die Limousine Wendax Front WS 750. Diesen Viertürer mit 750 ccm und 26 PS sollte es mit zwei Radständen geben. Der Preis für den Wendax Front WS 750 lag bei mindestens 5.750 DM. In Zeiten, als ein VW Käfer in der Standard-Version 4.800 DM kostete, sicher eine sehr optimistische Preisgestaltung. Wegen Qualitätsmängeln wurde die Produktion bereits 1951 nach nur sehr wenigen Einheiten wieder eingestellt. Daneben produzierte Wendax auch Kleintransporter mit Motoren von DKW bzw. Volkswagen.

Werkzeug

Gutes Werkzeug ist für fast jeden Oldtimer-Besitzer eine Selbstverständlichkeit. Die Anfälligkeit alter Technik macht die Mitnahme von Werkzeug oft unerlässlich. Viele Oldtimer-Besitzer haben ihr Fahrzeug ohnehin nur, um auch regelmäßig daran rumschrauben zu können.
Anbieter von Werkzeug.

Wiking

Wiking ist eine alte Spielzeugmarke, die nach 1945 Modellautos produzierte, die anfangs sehr simpel gefertigt wurden.
mehr über Wiking und andere Modellautomarken.

Willys

Willys ist eine amerikanische Automarke, die in erster Linie durch die Konstruktion des Jeeps bekannt ist. Aber schon vorher gehörte Willys zeitweise zu den größten Automarken der USA. 1952 kam es zur Übernahme durch Kaiser, 1963 wurde die Marke Willys eingestellt.

Windlauf

Der Windlauf ist die untere Einfassung der Windschutzscheibe. Als Windlauf werden üblicherweise auch Fahrgestelle für Lkw und Busse bezeichnet. Sie bestehen aus Rahmen, Motor, Motorabdeckung und der Spritzwand bis hin zum WIndlauf. Die Windlauf-Fahrgestelle sind in dieser Form am besten für individuelle Aufbauten verwendbar.

Winker

Winker sind Kunststoffstäbe, die bei Betätigung ausklappten und so einen Wechsel der Fahrtrichtung anzeigten. Die ersten Autos mit Winker gab es 1924. Erst 1950 wurden sie vom Blinker verdrängt.

Winterpause

Oldtimer werden üblicherweise nur in den warmen und garantiert streusalzfreien Monaten gefahren. In der übrigen Zeit, also meistens von Oktober/November bis März/April, machen sie Winterpause. Diese sollten Oldtimer gut konserviert auf einem geeigneten Stellplatz verbringen. Lesen Sie dazu die Tipps für die Winterpause.

Woody

Als Woody werden Autos verschiedener US-Marken bezeichnet, deren Karosserien teilweise aus Holz gefertigt wurden. Grund für diese Maßnahme war die Stahlknappheit in den 40ern und zu Beginn der 50er Jahre. Heute sind Woodys gesuchte Sammlerstücke, für die abenteuerliche Preise gezahlt werden.
Fotos von Woodys.

Wulstreifen

Wulstreifen waren die ersten Reifenart für Motorräder und Autos. Eine wulstartige Ausformung sorgte für einen besseren halt auf der Felge. Wulstreifen wurden Mitte der 20er Jahre langsam von den Diagonalreifen bzw. Drahtreifen abgelöst. mehr über Oldtimerreifen.

Wunschauto

siehe Traumauto.