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Herzlich willkommen auf Oldtimerlexikon.de

Oldtimerlexikon.de ist das große interaktive Nachschlagewerk für Fans alter Automobile. Hier finden Sie Erläuterungen zu zahlreichen Ausdrücken aus der Welt der Oldtimer und können selber Begriffe eintragen. Viel Spaß mit Oldtimerlexikon.de!

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Beginnend mit «XYZ» konnten 17 Entsprechungen gefunden werden

Youngtimer

Als Youngtimer werden die Autos bezeichnet, die zwischen 20 und 30 Jahren alt sind. Youngtimer sind also die kommenden Oldtimer. Ein Grund für die große Beliebtheit von Youngtimer sind die relativ günstigen Preise. Für sie wird meist eine hohe Kfz-Steuer fällig, was den Preis drückt. Seit der Neuregelung des 07-Kennzeichens dürfen Youngtimer nicht mehr mit dem roten 07er Kennzeichen fahren. Vorteile von Youngtimern sind neben dem Preis die relativ moderne Technik und die meist gute Ersatzteilversorgung. Ein Youngtimer mit geringer Laufleistung ist eine Überlegung wert. Dabei sollte aber bedacht werden, dass Modelle mit viel Elektronik oft entsprechende Probleme haben und eine Reparatur hier oft schwierig ist.

Zagato

Ugo Zagato war ein italienischer Designer. Zu seinen bekanntesten Entwürfen gehören der Alfa Romeo 2300 8C, der Lancia Fulvia, der Aston Martin DB4 und der Fiat 1500.
Mehr über Zagato.

Zahnstangenlenkung

Bei einer Zahnstangenlenkung wird jede Lenkraddrehung über eine Welle auf eine Zahnstange im Lenkgehäuse übertragen.

Zentralrohrrahmen

Ein Fahrgestell mit einem Zentralrohrrahmen hat keine umlaufenden Trägerelemente, sondern ein zentrales Rohr mit seitlichen Ausläufern zur Aufnahme der Karosserie. In dem zentralen Rohr verläuft auch die Kardanwelle.

Zentralverschluss

Der Zentralverschluss ist eine Vorrichtung, die einen schnellen Radwechsel ermöglicht. Weil nur eine zentrale Schraube statt der sonst üblichen 4 oder 5 Schrauben gelöst werden muss, fand der Zentralverschluss besonders im Rennsport Verwendung. Wegen der besonderen Optik war der Zentralverschluss auch bei zivilen Sportwagen sehr beliebt.

ZIS

ZIS war eine russische Automarke, die seit 1936 Autos und Nutzfahrzeuge baute. 1958 wurde sie ZIS in ZIL umbenannt und baute fortan Limousinen für die politische Führung.

Zulassung

Auch Oldtimer-Zulassung oder Anmeldung genannt. Alle wichtigen Infos dazu finden Sie auf www.oldtiomer.net.

Zulassungsstellen

Vor der Fahrt im Oldtimer steht die Oldtimer Zulassung. Und die gibt es in der jeweils zuständigen Zulassungsstelle. Hier eine Übersicht der Zulassungsstellen in Deutschland.

Zündapp

Zündapp (Zünder- und Apparatebaugesellschaft) war einer der größten deutschen Motorradhersteller Deutschlands. Von 1956 bis 1958 versuchte sich Zündapp auch als Autobauer. Der Zündapp Janus blieb mit nur 6902 gebauten Exemplaren jedoch eine Randerscheinung auf dem deutschen Automarkt. mehr »

Zündapp Motorräder

Die Marke Zündapp wurde 1917 gegründet. Zündapp war einer der größten Hersteller motorisierter Zweiräder. Bei Zündapp wurden Motorräder, Mokicks, Mopeds, Motorroller, Leichtkrafträder und Leichtkrafträder produziert. Die Zündapp Motorräder im Überblick:
Zündapp Z 22 (1921-24), 211 ccm, 2,5 PS Zündapp Z 2 G (1922-24), 211 ccm, 2,5 PS Zündapp Z 249 (1923-24), 249 cm³ und 2,75 PS Zündapp K 249 (1924-25), 249 cm³, 3,5 Zündapp K 211 (1924.25), 211 ccm, 2,5 PS Zündapp EM 249 (1925-27), 249 cm³, 4,5 Zündapp Z 200 (1928), 198 ccm, 4,5 PS Zündapp Z 300 (1928), 298 ccm, 9 PS Zündapp EM 300 (1928), 300 ccm, 8 PS Zündapp Rekord (1930-31), 198 ccm, 6 PS Zündapp S 200 (1930-31), 198 ccm, 6 PS Zündapp S 300 (Stahlmodell) (1930-31), 298 ccm, 9 PS Zündapp S 500 (1930-31), 499 ccm, 18 PS Zündapp SS 500: 1930/31 mit 499 cm³, 22 PS Zündapp S 350 (1932), 345 ccm, 11 PS Zündapp B 170 (Zugvogel) (1932), 169 ccm, 4,5 PS Zündapp B 200 (1932), 198 ccm, 6 PS Zündapp DB 175 (1932-33), 174 ccm, 5,5 PS Zündapp K 200 (1933-34), 198 ccm, 6,5 PS Zündapp K 400 (1933), 398 ccm, 10 PS Zündapp K 500 (1933-40), 498 ccm, 13,5 bzw. 16 PS Zündapp K 600 (1933), 598 ccm, 15 PS Zündapp K 800 (1933-38), 791 ccm, 20 bzw. 22 PS Zündapp OK 200 (1933), 198 ccm, 8,5 PS Zündapp DE 200 (1933-35), 198 ccm, 7 PS Zündapp DB 200: (1935−40 und 1947–51), 198 cm³, 7 PS Zündapp DK 200: (1935), 198 cm³, 7 PS Zündapp KK 200: (1935−36), 198 cm³, 7 PS Zündapp K 350 (1935-36), 349 ccm, 12 PS Zündapp DBK 200: (1936-38), 198 cm³, 7 PS Zündapp KK 350 (1936-37), 349 ccm, 11 PS Zündapp KS 500 (1936-39), 496 ccm, 24 PS Zündapp KKS 500 (1937-38), 496 ccm, 24 PS Zündapp DS 350 (1937–40), 346 ccm, 17,5 PS Zündapp DB 250: (1937-40), 247 cm³, 8,5 PS Zündapp DBK 250: (1938-40), 247 cm³, 8,5 PS Zündapp KS 600 (1938–41 und 1949–50), 600 ccm, 28 PS Zündapp DS/DL/DB 125 (1939-40), 123 ccm, 4,7 PS Zündapp KS 750: (Wehrmachtsgespann), (1940–48), 751 ccm, 26 PS Zündapp DB 201 (1950-51), 198 ccm, 7,5 PS Zündapp DB 202 (1951-52), 198 ccm, 7,5 PS Zündapp DB 203 (Comfort) (1952-53), 198 ccm, 8,7 PS Zündapp DB 204 (Norma) (1952-53), 198 ccm, 8,3 PS Zündapp DB 234 Norma Luxus, (1953-55), 198 ccm, 8,3 PS Zündapp DB 205 (Elastic 200) (1953-55), 198 ccm, 9,5 PS Zündapp KS 601(Grüner Elefant) (1950–57), 597 ccm, 28 PS Zündapp KS 601 S (1950–57), 597 ccm, 33,5 PS Zündapp B 250 (Prototyp), 1953, 247 ccm, 18,5 PS Zündapp DB 255 (Elastic 250) (1954-55), 246 ccm, 13 PS Zündapp 200 S(1955-58), 197 ccm, 12 PS Zündapp 175 S (Trophy) (1956-63), 174 ccm, 10,5 PS Zündapp 250 S (Trophy) (1956-63), 245 ccm, 14,5 PS Zündapp KS 601 EL (Elastic) (1956-57), 592 ccm, 34 PS Zündapp Bella (1953-64), 147/174/198 ccm, 7,3/11/10-12 PS Mehr über die Marke Zündapp.

Zündfolge

Die Zündfolge ist die Reihenfolge, in der es in den Zylindern eines Motors zur Zündung des Gemisches kommt. Bei 4-Zylinder-Reihenmotoren ist die Zündfolge 1-3-4-2 oder 1-2-4-3, beim 4-Zylinder-V-Motor stets 1-3-2-4. 6-Zylinder-Reihenmotoren haben die Zündfolge 1-5-3-6-2-4, 1-2-4-6-5-3, 1-4-2-6-3-5 oder 1-4-5-6-3-2, 6-Zylinder-V-Motoren 1-2-5-6-4-3 oder 1-4-5-6-2-3. V8-Motoren haben die Zündfolge 1-6-3-5-4-7-2-8, 1-5-4-8-6-3-7-2 oder 1-8-3-6-4-5-2-7.

Zündverstellung

Bis Anfang der 30er Jahre hatten die Autos im oder am Lenkrad Hebel zur manuellen Verstellung der Zündung und Regulierung der Verbrennungsluft. Beim Anlassen und unter Volllast wurde die Zündung auf spät gestellt. Bei hohen Drehzahlen wurde die Zündung auf früh gestellt. Die Zündverstellung per Fliehkraftregler kam erst Anfang der 30er Jahre auf.

Zustandsnoten

Zustandsnoten helfen bei der Beurteilung des Zustands eines Oldtimers. Sie berücksichtigen Optik und Technik. Üblicherweise werden die Zustandsnoten von 1 bis 5 benutzt.
mehr über Zustandsnoten.

Zwei plus Zwei (2+2)

2+2 ist eine Angabe zur Anzahl der Sitzplätze. Deren Platzangebot ist insbesondere bei vielen Coupes, Cabrios und Roadstern oft sehr unterschiedlich. Während die Vordersitze normales Format haben, ist der Platz im Fond, also hinter den Vordersitzen, sehr eingeschränkt. Oft findet sich hier eine Nische mit zwei Sitzschalen, die, wenn überhaupt, nur Kindern zugemutet werden können. 2+2 steht also für 2 normale und zwei eingeschränkte Sitzmöglichkeiten.

Zweistufenvergaser

siehe Registervergaser.

Zweitaktmotor

Der Zweitaktmotor ist mit nur drei bewegten Teilen (Kolben, Pleuel und Kurbelwelle) eine simple und leistungsfähige Variante des Ottomotors. Er benötigt keine Ventilsteuerung und keine separate Ölschmierung, litt aber immer unter seiner unsauberen Verbrennung und der schlechten Schmierung bei niedrigen Drehzahlen. Der Zweitaktmotor kombiniert jeweils zwei Takte des Ottomotor-Arbeitsprinzips, 1. Der Kolben läuft aufwärts. Durch den Unterdruck unter dem Kolben wird das Gemischdurch den Einlasskanal ins Kubelgehäuse gesaugt. 2. Die Zündkerze entzündet das verdichtete Gemisch, der abwärts laufende Kolben überträgt die Kraft auf die Kurbelwelle weiter. Der Kolben verdichtet das angesaugte Gemisch im Kurbelgehäuse. Durch Freigabe der Überströmkanäle und Öffnung der Auslassöffnung strömt das Gemisch in den Zylinder und drückt das entstandene Abgas größtenteils in Ricjtung Auspuff.

Zwischengas

Zwischengas war ein wichtiger Tritt aufs Gaspedal, wenn bei nicht sychronisierten Getrieben in einen höheren Gang geschaltet werden sollte. Zuvor wurde in den Leerlauf geschaltet. Der anschließende Gasstoß brachte dann die Drehzahl von Getriebewelle und Gangzahnrad auf ein Niveau, sodass ein kratzfreies Schalten möglich war.