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Herzlich willkommen auf Oldtimerlexikon.de

Oldtimerlexikon.de ist das große interaktive Nachschlagewerk für Fans alter Automobile. Hier finden Sie Erläuterungen zu zahlreichen Ausdrücken aus der Welt der Oldtimer und können selber Begriffe eintragen. Viel Spaß mit Oldtimerlexikon.de!

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Beginnend mit «F» konnten 22 Entsprechungen gefunden werden

Facel Vega

Luxusautos der Marke Facel Vega wurden von dem französischen Hersteller Facel von 1954 bis 1964 hergestellt. Davor baute Facel Karosserien für Panhard, Simca und Ford. Fotos von Facel Vega Oldtimern.

Fahrgestell

Als Fahrgestell, Chassis oder Rahmen wird der untere Teil eines Autos bezeichnet , also das Auto ohne die Karosserie. Früher wurde die Karosserie noch auf das Fahrgestell gesetzt, diese Bauweise wurde erst durch die selbsttragende Karosserie abgelöst.

Fahrzeugbrief

Der Fahrzeugbrief heißt seit Oktober 2005 Zulassungsbescheinigung Teil 2. Diese hat ein neues Format enthält nach wie vor alle wichtigen Fahrzeugdaten. Einträge von Vorbesitzern sind nicht mehr eingetragen.
mehr Infos zum Fahrzeugbrief.

Fahrzeugschein

Der Fahrzeugschein heißt seit Oktober 2005 Zulassungsbescheinigung Teil 1. Diese enthält nach wie vor alle wichtigen Fahrzeugdaten, ist aber nicht mehr so übersichtlich.
mehr Infos zum Thema Fahrzeugschein.

Faltdach

Faltdächer waren früher ein beliebtes Extra. Mit Hilfe des Faltverdecks ließen sich relativ einfach große Dachöffnungen realisieren. Absolute Dichtheit spielte damals noch nicht die große Rolle. Viel wichtiger war der besondere Fahrspaß im Sommer. Bei der BWM Isetta war das Faltdach sogar vorgeschrieben. Jede Isetta musste als Fluchtweg bei nicht zu öffnender Fronttür ein Faltdach haben. Ein sehr beliebter Oldtimer mit Faltdach ist auch der Fiat 500.

Familiale

Ein Familiale ist in der Regel die Variante eines familienfreundlichen französischen Kombis, die über eine zusätzliche Sitzreihe verfügt. Diese ermöglicht einem Familiale die Mitnahme von bis zu 9 Personen.

Fangio

Juan Manuel Fangio (1911-1995) war der erfolgreichste Rennfahrer seiner Zeit. Der Argentinier wurde zwischen 1950 und 1958 5 Mal Weltmeister der Formel-1 und gewann dabei 51 Rennen. mehr »

Fastback

Fastback ist der englische begriff für ein Auto mit Fließheck. In den USA wir statt Fastback auch der Begriff Hatchback verwendet.

Ferrari

Ferrari ist die wohl bekannteste italienische Sportwagenmarke. 1940 ging Ferrari aus einem Rennstall hervor, dessen Leiter der legendäre Enzo Ferrari war. mehr »

Festival of Speed

Das Festival of Speed im englischen Goodwood ist eine Motorsportveranstaltung der Superlative. Rennwagen aller Epochen, hauptsächlich Oldtimer, treten auf der privaten Rennstrecke des Earl of March zum Einzelzeitfahren beim Hillclimb an. Dabei werden die alten Boliden sehr sportlich bewegt und keineswegs geschont.
Erlebnisbericht vom Festival of Speed.

Feuerlöscher

Feuerlöscher stören zwar die originale Optik, sollten aber in jedem Oldtimer vorhanden sein. Denn alte Kabel und Benzinleitungen, wie sie in vielen Oldtimern anzutreffen sind, sind häufig die Ursache für Feuer, die oft als Totalschaden enden.
mehr über Feuerlöscher.

Fiat

Fiat ist eine italienische Traditionsmarke. Der größte Autohersteller Italiens wurde bereits 1899 gegründet und hatte besonders mit wendigen Kleinwagen riesigen Erfolg. mehr »

FIVA

FIVA steht für Fédération Internationale des Véhicules Anciens, und ist das Kürzel des Weltverband der Oldtimerclubs. Weltweit sind im FIVA etwa eine Million Oldtimerfans aus über fünfzig Ländern vereint. Die nationale Vertretung des Oldtimer-Weltverbandes übernimmt im Oktober 2008 die Sektion Oldtimer des ADAC vom Deuvet. zum FIVA.

Flügeltürer

Mit Flügeltürer ist der legendäre Mercedes 300 SL gemeint. Aufgrund seines Gitterrohrrahmens musste er nach oben öffnende Flügeltüren haben. mehr »

Ford

Ford ist eine amerikanische Automarke mit Konzerntöchtern in aller Welt. Das T-Modell ist eine Autolegende, ebenso der Ford Model A, der Ford Mustang und der Ford Thunderbird. Aber auch bei Ford in Deutschland liefen einige sehr interessante Modelle vom Band. Zum Beispiel der Ford Taunus in mehreren Generationen, der Ford Escort, der Ford Capri, der Ford OSI, der Ford Granada, der Ford Consul und der Ford Fiesta. Viele Ford-Modelle wurden in sehr hohen Stückzahlen verkauft, denn ein Ford stand eigentlich immer für robuste Technik und interessante Optik zum günstigen Preis. Viele Ford-Modelle haben im Volksmund Spitznamen bekommen wie z.B. Weltkugel-Taunus, Barock-Taunus, Badewanne (Taunus ab 1960) und Hundeknochen (Escort I). mehr »

Ford, Henry

Henry Ford (1863-1947) ist der Gründer der Ford Motor Company. Der visionäre Autopionier revolutionierte die Autoproduktion und schuf so einen Weltkonzern. Ford war als Chefingenieur bei Edison und entwickelte einen Verbrennungsmotor. 1899 gründete Henry Ford die Detroit Automobile Company. 1903 gründete Henry Ford dann die Ford Motor Company. Ab 1908 baute Ford das T-Modell. Das T-Modell war sehr preiswert und wurde zu einem legendären Erfolg.
In 19 Jahren verkaufte Ford weltweit über 15 Millionen Exemplare. Zeitweise war mehr » als die Hälfte aller Autos auf der ganzen Welt ein T-Modell. Möglich machte diesen Erfolg die Fließbandfertigung. Sie wurde bei Ford perfektioniert und zum ersten Mal im großen Stil eingesetzt.

Framo

Framo war eine deutsche Automarke, die anfangs kleine Lieferwagen und Personenwagen der untersten Preiskategorie baute. Bekannt sind die Framo-Transporter, die von 1949 bis 1957 produziert wurden. Danach wurden die Transporter bis 1990 als Barkas verkauft. mehr »

Freilauf

Als Freilauf wird ein Mechanismus bezeichnet, mit dem der Kraftfluss zwischen Motor und Getriebe getrennt werden kann. Wurde genutzt, wenn die die Abtriebsdrehzahl (im Getriebe) höher war als die Antriebsdrehzahl (im Motor). Das machte besonders bei Zweitaktern Sinn, um bei Bergabfahrten hohe Drehzahlen bei geringer Schmierung zu vermeiden.

Fridolin

Fridolin ist der Spitzname für den VW Typ 147, der ab 1964 im Auftrag der Deutschen Bundespost produziert worden war. Die ungewöhnliche Optik des VW Typ 147 war Resultat der Vorgaben, die die Post stellte. Der Wagen war als Gefährt für Brief- und Paketzusteller gedacht, musste aber auch genug Platz für den Inhalt von Großstadt-Briefkästen haben und natürlich robust und zuverlässig sein. Wichtigste Punkte im Lastenheft waren zwei Kubikmeter Laderaum und etwa 400 kg Nutzlast. VW entwickelte den Fridolin mit zwei seitlichen Schiebetüren, Heckklappe und Durchgang vom Fahrersitz zum Laderaum. Gebaut wurde der VW Typ 147 bei Westfalia. Bei der Produktion nutzte VW Teile anderer VW-Modelle. Motor, Getriebe und Achsen stammten vom Käfer. Das Chassis steuerte der Karmann Ghia bei. Die Scheinwerfer waren vom VW 1500, die Rücklichter und die Heckklappe spendete der VW Bulli. Von 1964 bis 1972 entstanden insgesamt 6139 Exemplare für inländische Abnehmer, etwa 5200 davon für die Post. 1201 Fridolin gingen in die Schweiz. Sie waren für den harten Alpeneinsatz entsprechend modifiziert (Standheizung, stärkerer Motor, Scheibenbremsen). Späte Schweizer Fridolin sind an den 3 Heckscheiben zu erkennen.
Fotos vom VW Fridolin.

Frontlenker

Als Frontlenker werden Lkw bezeichnet, bei denen die Fahrerkabine direkt über dem Motor sitzt. Durch das gegenüber einem Hauben-Lkw kürzere Führerhaus haben Frontlenker bei gleichen Abmessungen mehr Platz für die Ladefläche. International kamen Frontlenker schon sehr früh in Mode. Mercedes-Benz brachte seinen ersten Frontlenker erst 1959 auf den Markt. Der Mercedes L 322 hatte allerdings noch keine schwenkbare Fahrerkabine. Ein Hauben-Lkw war also deutlich wartungsfreundlicher. Weitere Gründe, wieso der Frontlenker sich in Deutschland erst nach und nach durchsetzte, waren seine höhere Motorwärme-Abstrahlung in den Innenraum und der höhere Geräuschpegel. Außerdem fühlten sich viele Fahrer in einem Lkw mit einer Haube als Knautschzone sicherer als mit einem plattnasigen Frontlenker.

Frosch / Froschauge

Der Austin-Healey Sprite Mk I wird wegen seiner eigentümlichen Frontoptik auch Frosch (Frog) bzw. Froschaugen-Sprite genannt. Der Austin-Healey Sprite Mk I wurde von 1958 bis 1961 38.999 mal gebaut.

Frua

Pietro Frua war ein berühmter italienischer Designer. Aus seiner Feder stammen unter anderem der Fiat 600, der Renault Floride, der Glas 1300/1700 GT Coupé + Cabriolet und der Maserati Quattroporte.
mehr über Frua.